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Vektorraum und Untervektorräume

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Luke

Vektorraum
Eine Menge   beschreibt genau dann einen Vektorraum, wenn sich kein Vektor außerhalb von  durch Vektoraddition und Skalarmultiplikation konstruieren lässt.

Kriterien:
D.h. folgende Bedingungen müssen für alle Elemente der Menge  gelten:
  • Addition
    •  
    •  
    •  
    • Zu jedem  gibt es ein , sodass  
  • Skalarmultiplikation
    •  
    •  
  • Distributivgesetz
    •  
    •  

Untervektorraum
Ein Untervektorraum ist eine Teilmenge, die selbst wieder ein Vektorraum ist (also ein "Raum im Raum" (z.B. Ebene im 3D-Raum)).

Kriterien:
Weil Rechenregeln vom Vektorraum in den Untervektorraum vererbt werden, muss nur geprüft werden, ob die Menge "in sich stabil" ist.

Daraus ergeben sich die folgenden Bedingungen:
  • Nullvektor vorhanden (Neutrales Element)
  • Abgeschlossenheit Addition
    • Addition zweier Vektoren im Untervektorraum ergibt wieder einen Vektor im Untervektorraum
  • Abgeschlossenheit Skalar-Multiplikation
    • Skalar-Multiplikation eines Vektors im Untervektorraum ergibt wieder einen Vektor im Untervektorraum (z.B. Inverses also -1)

Wenn diese Kriterien erfüllt sind, handelt es sich um einen Untervektorraum.